Artikel zur Kategorie "Anwendung"


19. Mai 2015 · News · Anwendung

Wildpflanzen-Genbank sichert 300 Arten

Fünf Jahre haben Forschende systematisch Saatgut heimischer Wildpflanzen, die für die Land- oder Ernährungswirtschaft wichtig sind, gesammelt, aufbereitet und eingelagert. Die „Genbank Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft“ (WEL) liefert Erkenntnisse über die Keimungsbiologie zahlreicher Arten sowie Populations- und Standortdaten von über 4.000 Beständen. Alle Daten sind online abrufbar, Saatgutproben für Forschung und Züchtung können angefragt werden, meldet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Ein Handbuch erklärt Ziele, Methoden und Erkenntnisse des Projekts. Die Pressemitteilung, die die BLE beim Informationsdienst Wissenschaft veröffentlichte, enthält sowohl Links zur durchsuchbaren Genbank als auch zu Abschlussbericht und Handbuch.
Quelle: idw

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19. Dezember 2014 · News · Anwendung

Wie Maschinen lernen die Umwelt zu analysieren

Scanner und Sensoren lassen Informationen über unsere Umwelt in Echtzeit abrufen. Voraussetzung ist, dass diese überhaupt erfasst und verarbeitet werden. Zwei aktuelle Studien in den Fachjournalen Applied Optics und PNAS zeigen, wie es Wissenschaftlern gelang, mit einem Laserscanner den Reifegrad von Früchten zu messen oder unsichtbare Gase mit einem Smartphone zu identifizieren. Das Portal Pflanzenforschung stellt beide Studien vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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09. Dezember 2014 · News · Anwendung

LED-Technik erlaubt präzises Studium der Algenproduktivität

Nahaufnahme des LED-Bioreaktors - Bild: Andreas Heddergott, TUM

Algen gedeihen auch in Salzwasser und auf unfruchtbaren Böden und verringern so die Teller-oder-Tank-Konkurrenz auf dem Feld. Für ihr Wachstum benötigen sie Sonnenlicht. Doch das ist im Labor gar nicht so einfach herzustellen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun zusammen mit dem Berliner LED-Hersteller FUTURELED eine Methodik entwickelt, mit der sie verschiedenste Lichtsituationen simulieren können.
Quelle: TUM

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10. Dezember 2014 · News · Anwendung

Die besten Technikprodukte des Jahres

Das Magazin The Scientist verkündete die 10 besten Technologieentwicklungen in den Lebenswissenschaften des Jahres 2014. Genomsequenzierung heißt der Trend, der zwar schon seit Jahren bekannt ist, aber dank verbesserter Technologien immer effizienter wird. Wo für die Sequenzierung eines Genoms früher eine Dekade gebraucht wurde, braucht es heutzutage nur noch 24 Stunden. Den Trend und die neuen Maschinen stellt das Portal Pflanzenforschung vor.  

Quelle: Pflanzenforschung.de

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03. Dezember 2014 · News · Anwendung

Nachhaltiges Gewächshaus

Die Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus (ZINEG) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2014 erhalten. Das Gewächshauskonzept schont Ressourcen auf allen Ebenen der Pflanzenproduktion und ermöglicht einen regionalen, klimafreundlichen Anbau von frischem Gemüse. Johanna Wanka hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung für die innovativste Idee für eine Green Economy vergeben, meldet ihr Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zum Forschungsverbund gehören die  Hochschule Osnabrück, die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Technische Universität München und die Leibniz Universität Hannover sowie fünf weitere Forschungseinrichtungen. Seit Mai 2009 forschte das Team gemeinsam an einer Lösung im Gartenbau- und Gewächshaussektor regionale Kreisläufe zu etablieren und hat den Engergieverbrauch deutlich gesenkt.

Quellen: BMBF

Hochschule Osnabrück

HU beim idw

TUM

Uni Hannover

27. April 2015 · News · Anwendung

Europäischer Technologietransfer-Preis für autonomen Agrarroboter

Foto: BoniRob, die autonome Feldroboter-Plattform, soll die Arbeit der Landwirte erleichtern. Foto: Hochschule Osnabrück

Bodenqualität messen, Pflanzen züchten und sogar Unkraut jäten: All das kann die autonome, also selbsttätige Agrarroboter-Plattform „BoniRob“. Für ihre Entwicklung erhielten die Forschenden nun den europäischen Preis für Technologietransfer („2015 euRobotics Technology Transfer Award“). Auf dem Europäischen Robotik-Forum in Wien wurde BoniRob mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. An der Entwicklung waren Forschende der Hochschule Osnabrück um Prof. Dr. Arno Ruckelshausen  sowie Kooperationspartner von Deepfield Robotics sowie von den Amazonen-Werken beteiligt.
Quelle: Uni Osnabrück

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27. Juli 2015 · News · Anwendung

Roboter für die Rebenzüchtung

Der „PHENObot“ ist ein Phänotypisierungsroboter, der automatisiert die äußerlichen Merkmale von Weinreben an den Rebstöcken im Freiland erfassen kann. Den technischen Helfer im Weinberg stellt das Portal Pflanzenforschung vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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24. Juli 2015 · News · Anwendung

Computerchips auf Holzbasis

Forschende nutzen Cellulose-Nano-Fibrillen zur Herstellung eines Trägermediums für die Schaltkreise eines Computerchips. Das Material ist transparent und flexibel und kann von Pilzen rückstandslos zersetzt werden. Dies könnte dabei helfen, die Abfallmengen ökologisch bedenklicher Halbleitermaterialien in digitalen Geräten zu reduzieren. Über die im Mai publizierte Studie aus dem Fachjournal Nature Communications berichtet das Portal Pflanzenforschung. 
Quelle: Pflanzenforschung.de

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20. November 2014 · News · Anwendung

Firma eröffnet Kompetenzzentrum für Unkrautresistenzen in Frankfurt am Main

Herbizidresistente Unkräuter sind weltweit ein zunehmendes Problem. Mit der Eröffnung des Weed Resistance Competence Center (WRCC) am 19. November in Frankfurt am Main unternimmt die Bayer AG Sparte CropScience einen neuens Schritt im Kampf gegen Unkrautresistenzen. Im Kompetenzzentrum sollen neue Strategien zur Unkrautbekämpfung entwickelt und der Wissensaustausch mit Landwirten, Agrarexperten und Wissenschaftlern gefördert werden.
Quelle: Bayer AG

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14. November 2014 · News · Anwendung

Eine App hilft Kindern und Jugendlichen Tiere und Pflanzen zu bestimmen

iKosmosin touch with nature heißt eine Anwendung für Smartphones und Tablets mit der der Bamberger Didaktiker Jorge Groß Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die biologische Vielfalt vermitteln möchte. Dieses Projekt wurde nun von den Vereinten Nationen ausgezeichnet. Die UN möchte mit diesen Auszeichnungen auf Projekte aufmerksam machen, die Menschen für den Erhalt der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt zu begeistern, eines der Ziele der UN-Dekade Biologische Vielfalt (2011-2020).
Quelle: Uni Bamberg

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01. September 2015 · News · Anwendung

Feldtaugliche Phänotypisierungsplattform „BreedVision“ erfolgreich getestet

Informationen der Sensoren von einer Feldparzelle mit Triticale: Seitenansicht mit dem Lichtgitter (oben) und Aufsicht mit der Hyperspektral-kamera (unten). Grafik: Arno Ruckelshausen, Hochschule Osnabrück

Seit 2012 entwickeln mehrere Partner in dem Projekt PredBreed ein auf modernen Sensoren basierendes Verfahren zur schnellen, nicht-invasiven und präzisen Phänotypisierung von Pflanzen im Feld. Nun ist die selbstfahrende Plattform, ausgestattet mit verschiedenen Sensorsystemen, fertiggestellt und hat erfolgreich erste Fahrten im Feld absolviert. Das Besondere: Die Messergebnisse der unterschiedlichen, aber komplementären Sensortypen werden fusioniert und somit gemeinsam zur Vorhersage von Zielmerkmalen genutzt. Beteiligt sind die Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim, die Hochschule Osnabrück und – koordiniert über die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi) – die Firma Saatzucht Dr. Hege sowie die Unternehmen HYBRO Saatzucht, Nordsaat Saatzucht und W. von Borries-Eckendorf der Saaten Union Gruppe.
Quelle: Hochschule Osnabrück

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01. Juli 2015 · News · Anwendung

Anbau von gv-Pflanzen in den USA geht leicht zurück; keine Trendwende

In den USA setzt die Mehrheit der Farmer weiterhin auf die Gentechnik. Zwar ist bei Mais, Sojabohnen und Baumwolle die Gesamtfläche, auf der sie in diesem Frühjahr gentechnisch veränderte (gv) Sorten ausgebracht haben, etwas gesunken. Der Anteil bei diesen Kulturarten ist jedoch nahezu unverändert und liegt weiterhin zwischen 92 und 94 Prozent. Das sei aber noch keine Trendwende zurück zu konventionellen Sorten resümiert das Portal Transgen.
Quelle: Transgen

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04. Mrz 2015 · News · Anwendung

Neues Erntesystem für Baumschulen

Während der Versuchsphase erntet das neue System einjährige Weiden. Foto: ttz Bremerhaven

Ernten, sortieren, bündeln, verpacken: Bei der Produktion von Stecklingen für die Weiden- und Pappelzucht war das bisher mühevolle, teure Handarbeit. Die Erzeugung erneuerbarer Holzenergie geriet damit ökonomisch in Bedrängnis. Das EU-finanzierte Forschungsprojekt ROD-PICKER hat nun Abhilfe geschaffen. Die Ernte und Verarbeitung von Pflanzmaterial konnte mit der Entwicklung eines neuen Systems automatisiert werden. Durch den Einsatz des Systems lässt sich der Personaleinsatz um mehr als zwei Drittel verringern, berichtet das beteiligte ttz Bremerhaven.
Quelle: ttz Bremerhaven

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19. Februar 2015 · News · Anwendung

Erster Freilandroboter im Weinbau für Rebenzüchtung

PHENObot, erster Freilandroboter für Weinbau. Foto: Anna Kicherer, JKI

Der erste Freilandroboter wartet jetzt am Julius Kühn-Institut (JKI) an dessen Standort Siebeldingen auf seinen Einsatz. Der PHENObot genannte Freilandroboter ist das Ergebnis des Projektes PHENOvines. Das Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) drei Jahre lang gefördert. Wissenschaftliche Projektpartner waren die Hochschule Geisenheim, Institut für Technik, und das Julius Kühn-Institut (JKI) mit seinem Fachinstitut für Rebenzüchtung.
Quelle: JKI

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04. Juni 2014 · News · Anwendung

Algen statt Kerosin? Wissenschaftler wollen das Fliegen umweltfreundlicher machen

Dr. Claudia Thomsen und Prof. Dr. Laurenz Thomsen setzen auf Algen als Alternative zu Kerosin. Foto und Copyright: Jacobs University

Sie stecken voller Energie, binden Kohlendioxid und nehmen der Landwirtschaft keine Flächen weg: Die Bremer Firma Phytolutions setzt auf Algen als Alternative zu Kerosin. Die private Jacobs Universität Bremen ist auch weiterhin ein enger wissenschaftlicher Partner des Unternehmens. Dort hatte die Planktologin über die Aufnahme von Kohlendioxid aus Rauchgasen für das Wachstum von Mikroalgen geforscht. Daraus entstand eine Firma, deren Ziel die wirtschaftliche Nutzung von Algen ist – als Energieträger für Treibstoff und als Rohstoff für Lebensmittel, die Futter- oder die Pharmaindustrie.
Quelle: Jacobs Uni

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28. Mai 2014 · News · Anwendung

Abheben mit Biokerosin aus Algen

Seit Jahren wächst der Luftverkehr, zuletzt stiegen Passagier- und Frachtaufkommen um rund fünf Prozent jährlich. Damit steigt auch der Treibstoffverbrauch, berichtet das Portal Biotechnologie: Rund 213 Milliarden US-Dollar werden die Fluggesellschaften weltweit in diesem Jahr allein für Kerosin ausgeben, schätzt die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung IATA. Der Flugtreibstoff wird so zu einem wesentlichen Kostentreiber für die Branche. Die Suche nach Alternativen hat längst begonnen. Das wurde auch auf Deutschlands größter Luftfahrt-Messe, der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin deutlich: Neben Programmen zur Effizienzsteigerung werden auch Forschungsprojekte mit alternativen Treibstoffen wie Algenkerosin vorangetrieben. 
Quelle: Biotechnologie.de

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11. September 2015 · News · Anwendung

Neuer Sensor misst Wassergehalt biologischer Bodenkrusten

Der neu entwickelte Bodenfeuchtesensor im Einsatz in einer durch Flechten dominierten Bodenkruste in der Sukkulentenkaroo, einer Halbwüste in Südafrika. Foto: Bettina Weber, MPI für Chemie

Biologische Bodenkrusten aus Flechten, Algen und Moosen fixieren große Mengen Kohlendioxid und Stickstoff und geben gleichzeitig bedeutende Mengen des Treibhausgases Lachgas ab (vgl. Meldung vom 8.7.2015). Um ihre Fixierungs- und Freisetzungsprozesse im Detail untersuchen und verstehen zu können, sind Informationen zur Bodenfeuchtigkeit von entscheidender Bedeutung. Bisher jedoch existierte kein Sensor, der den Wassergehalt in den obersten Millimetern des Bodens mit ausreichender Genauigkeit ermitteln kann. Diese Lücke schließt nun eine Neuentwicklung von Bettina Weber und Kollegen am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, die sie in der Septemberausgabe des Journals Methods in Ecology and Evolution vorstellen. Sie schafften es, einen entsprechenden Bodenfeuchtesensor zu konstruieren, der verlässliche Daten liefert und darüber hinaus kostengünstig und flexibel in der Anwendung ist.
Quelle: MPI für Chemie

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16. September 2015 · News · Anwendung

Medikamente aus Moos

Arzneimittel im Moos Physcomitrella patens herzustellen, ist nun einen Schritt weiter. Mit der Genehmigung einer klinischen Studie der Phase I, in der Kinetik, Verträglichkeit und Sicherheit eines neuen Medikaments untersucht werden, ist auch die Herstellung des Enzyms alpha-Galaktosidase im Expressionssystem Moos genehmigt. Das meldet das Magazin European Pharmaceutical Review auf seiner Website. Mit der in Moos hergestellten alpha-Galaktosidase will die Firma Greenovation ein Präparat testen, das die Symptome der Fabry-Krankheit lindern kann. Die angeborene, seltene, monogenetische Stoffwechselstörung trifft vor allem Männer, ist unheilbar und wird bislang mit einer lebenslangen Substitution gentechnisch produzierter alpha-Galactosidase behandelt. Mit der neuen Moos-Technologie wird während der Herstellung ein Mannose-Molekül an das wirksame Enzym angehängt. Das zusätzliche Zucker-Molekül der Moos-Galaktosidase hatte in vorklinischen Studien die Aufnahme des Enzyms in den Körper der Probanden verbessert.
Quelle: European Pharmaceutical Review

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07. Mrz 2015 · News · Anwendung

Nylon aus Holzabfällen

Knapp ein Drittel der Holzbiomasse wird bislang ungenutzt als Abfall verbrannt. Bakterien sollen jetzt helfen, aus der Substanz Lignin den Nylongrundstoff Adipinsäure herzustellen. Biotechnologen aus dem Saarland haben die Mikroben gentechnisch so umgerüstet, dass sie die chemischen Ringstrukturen des Lignins nun knacken können. Gelingt es, den Laborprozess industrietauglich zu machen, wartet ein potenzieller Milliarden-Markt, berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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20. Januar 2016 · News · Anwendung

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Das Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ wurde von einer Fachjury als wegweisendes Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben ein System zur Bewertung von Naturschutz-Leistungen auf Betriebsebene entwickelt, die mit der ökologischen Landwirtschaft erbracht werden können. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth hatte den Projektpartnern anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Auszeichnung übergeben. Das Logo „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ kann für einen Zeitraum von zwei Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden.
Quelle: ZALF

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04. Mrz 2016 · News · Anwendung

Wie IT die Landwirtschaft digitalisiert und verändert

Das digitale Zeitalter hat alle Wirtschaftsbereiche erreicht, auch die Landwirtschaft. Begriffe wie „Precision Farming“, „Prescription Farming“, „Digital Farming“ oder „Smart Farming“ kennzeichnen den Einzug der Informationstechnik in die Landwirtschaft. Das Portal Pflanzenforschung schildert im Beitrag die Aspekte und Trends der „Landwirtschaft 4.0“ und die Abkehr von Bauernhof-Romantik.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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11. Februar 2016 · News · Anwendung

Ingenieurtechnik im Wurzelraum soll Pflanzenwachstum unterstützen

Im Raum um die Wurzeln, der Rhizosphäre, tauschen Pflanzen chemische Verbindungen, Moleküle und Signale mit dem Boden aus. Dort wechselwirken Pflanzen mit Mikroorganismen. Neue Ansätze zur Förderung des Pflanzenwachstums stützen sich auf das „ecological engineering“, die gezielte Verbesserung des Bodens durch den Menschen. Voraussetzung dafür ist allerdings das Verständnis dieses sehr komplexen und vielfältigen Systems. Das Portal Pflanzenforschung stellt die junge wissenschaftliche Disziplin vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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14. Mrz 2016 · News · Anwendung

Nanopartikel aus Pflanzen

Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzgebiete wird an vielen Orten mit Nanopartikeln experimentiert. Vor allem biologisch produzierte Partikel scheinen viele Vorteile zu haben. Das Portal Pflanzenforschung stellt zwei im Fachmagazin Trends in Biotechnology erschienene Artikel über die noch junge Phyto-Nanotechnologie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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13. April 2016 · News · Anwendung

Globale Anbaufläche mit gv-Pflanzen leicht rückläufig

Der Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen ist 2015 weltweit leicht zurückgegangen, meldet das Portal Transgen. Damit werde der seit zwanzig Jahren anhaltende Trend mit gleichbleibend hohen Zuwachsraten erstmals durchbrochen: Die Flächen sanken um 1,7 Millionen auf nunmehr 179,7 Millionen Hektar. Den deutlichsten Rückgang verzeichneten die USA, während in Brasilien und Australien die Flächen weiterhin gestiegen sind. Vor allem bei Mais und Baumwolle ging der globale Anbau insgesamt zurück. Die Flächen für gv-Pflanzen folgten dieser Entwicklung. Bei Soja hingegen nahmen sowohl die Gesamtanbauflächen als auch die Aussaat gentechnisch veränderter Sorten zu.
Quelle: Transgen

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23. Juni 2016 · News · Anwendung

Neuer ELISA-Schnelltest auf Pflanzenviren

Während bei klassischen ELISA-Tests die Resultate erst nach bis zu zwei Tagen vorliegen, liefert die neue „B-Fast ELISA“-Methode sichere Ergebnisse bereits nach etwa zwei Stunden. Das berichten Forschende des Leibniz-Instituts Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ). Die neue, zeitsparende Variante des Immunoassays stehe den klassischen Methoden hinsichtlich Sensitivität, Spezifität und der Möglichkeit zur semiquantitativen Auswertung in nichts nach und kann zunächst zehn verschiedene Pflanzenviren detektieren, wie etwa das Tomato spotted wilt virus oder das Maize chlorotic mottle virus, die zu den derzeit wirtschaftlich bedeutendsten Viren weltweit gehören.
Quelle: DSMZ

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30. Juni 2016 · News · Anwendung

Neue Methode zur Erforschung von Proteinen

Protein-Microarrays ermöglichen es, tausende Proteine in einem einzigen Experiment parallel zu analysieren. Foto: Falter-Braun, TUM

Seit das Genom entschlüsselt worden ist, geht es nun darum, die Funktionsweise von Proteinen besser zu verstehen: Ein internationales Team von Forschenden unter leitender Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) hat eine neue molekularbiologische Methode entwickelt, mit der die Funktion tausender Proteine parallel untersucht werden kann. So konnten hunderte, bislang noch unbekannte Wechselwirkungen zwischen Proteinen aufgezeigt werden. Die neue Methode stellten die Forschenden im Fachjournal PNAS vor.
Quelle: TUM

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14. Juli 2016 · News · Anwendung

Für 14 invasive Pflanzen ist europäisches Management erforderlich

Heute hat die Europäische Kommission die erste Unionsliste zu der neuen EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten veröffentlicht, berichtet das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Damit ist verbindlich festgelegt, für welche Arten die durch die Verordnung geltenden Regelungen zur Prävention und zum Management greifen. Für die nun 37 in der Unionsliste aufgeführten Arten, darunter 14 Pflanzen, gelten Verbote von Einfuhr, Haltung, Zucht, Transport, Erwerb, Verwendung, Tausch und Freisetzung. Tauchen trotzdem Individuen in der freien Natur auf, sind sie umgehend zu beseitigen oder es ist zumindest ihre weitere Ausbreitung zu verhindern. Für weit verbreitete invasive gebietsfremde Arten müssen nach den Kriterien der Verordnung geeignete Managementmaßnahmen identifiziert werden; vielfach kann dazu an bewährte Kontrollsysteme angeknüpft werden, die in Deutschland bereits für invasive Arten wie Signalkrebs oder Waschbär ergriffen werden, die versuchen, eine weitere Verbreitung zu verhindern. Komplett beseitigen lassen sich viele der in weiten Teilen des Bundesgebiets vorkommenden Arten nicht mehr. Das Ministerium bereitet derzeit ein Durchführungsgesetz vor, welches ein effizientes Instrumentarium zur Durchführung und Durchsetzung der Vorgaben der Verordnung in Deutschland bereitstellen soll.
Quelle: BfN

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19. Juli 2016 · News · Anwendung

Über 5000 afrikanische Pflanzenarten in Datenbank illustriert

Polia condensata – einer der Neuzugänge in der African Plants-Fotodatenbank. © DJ. Harris, Senckenberg

Der Online-Fotoführer African Plants wächst kontinuierlich: Kürzlich hat die Senckenberg-Datenbank die 5000er-Marke der illustrierten Pflanzenarten geknackt. Damit bildet die öffentlich zugängliche Fotosammlung etwa 10 Prozent der bekannten Pflanzenarten im kontinentalen Afrika ab. Derzeit werden weitere Fotos aus dem schwer zugänglichen Zentralafrika ergänzt und stehen so Hobbybotanikern, Afrika-Reisenden und Wissenschaftlern gleichermaßen zur Verfügung.
Quelle: Senckenberg

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20. Juli 2016 · News · Anwendung

Mit Emmer und Einkorn zurück in die Zukunft

Dinkel, Emmer, Einkorn und deren Verwandte zählen zu den sogenannten Urgetreiden. Leider sind sie in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in Vergessenheit geraten und vom Teller verschwunden. Zu Unrecht, wie Wissenschaftler, Ernährungsexperten und Verbraucher finden. Zwei Hohenheimer Forscher wollen dem entgegenwirken. Wie sie im Fachjournal Trends in Plant Science berichten, wünschen sich eine Renaissance der Erforschung von Emmer und Einkorn. Das Portal Pflanzenforschung stellt die Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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25. Juli 2016 · News · Anwendung

Perseus übersetzt Proteomik-Daten

Software-Plattform Perseus analysiert Rohdaten aus Hochdurchsatzverfahren. Bild und ©: Tyanova, Krause, MPI für Biochemie

Sprechen Sie -omik? Wenn nicht, kann Ihnen Perseus helfen. Forschende am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben die kostenfreie Software-Plattform ‒ www.perseus-framework.org für Anwender von Hochdurchsatzverfahren wie der Massenspektrometrie entwickelt, um die biologischen Rohdaten in relevante Ergebnisse zu übersetzen. Wie aktuell im Fachjournal Nature Methods berichtet, lassen sich hier molekulare Signaturen aus Zellen, Geweben und Körperflüssigkeiten auch ohne bioinformatisches Training identifizieren und charakterisieren. Perseus ist auf proteomische Studien ausgerichtet, hat sich aber auch bei anderen molekularen Studien bewährt und wird entsprechend erweitert werden.
Quelle: MPI f. Biochemie

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26. Juli 2016 · News · Anwendung

Genom Editierung mit CRISPR/Cas erleichtert Annotation nicht-codierender DNA

Nicht-codierende DNA ist keineswegs so wertlos und überflüssig, wie die Bezeichnung „Junk-DNA“ aus den 1970er Jahren suggeriert. Schwierig gestaltet sich jedoch nach wie vor die Annotation, also deren funktionelle Zuordnung. Wie jüngste Beispiele zeigen, ließe sich diese Problem mit Hilfe von CRISPR/Cas lösen, berichtet das Portal Pflanzenforschung über ein im Fachjournal Trends in Genetics erschienenes Paper.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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11. August 2016 · News · Anwendung · Projekt

Nützlicher Appetit von Algen

In der Kläranlage Rotenburg haben die Projektpartner Alugestänge installiert, an denen die Beutel mit den Mikroalgen befestigt sind. Foto: TH Mittelhessen

Im Pilotprojekt „Phosphor-Elimination durch Mikroalgen“ arbeiten hessische Forschende daran, die Einleitung von Nährstoffen in die Fulda zu verringern, die Konzentrationen von Phosphor und Stickstoff im Ablaufwasser der Kläranlage zu senken und die entstehende Biomasse aus Algen für die Biogasgewinnung zu nutzen. Dabei kommt ein Photobioreaktor zum Einsatz, in dem die Mikroalgen unter Einwirkung von Sonnenlicht und Kohlenstoffdioxyd wachsen. Phosphate und Stickstoffe, die noch im Ablauf der Kläranlage enthalten sind, sollen von den Algen aufgenommen und durch Abtrennung der Biomasse daraus entfernt werden. Nach nunmehr rund einem Jahr (Projektstart war im Sommer 2015, die Laufzeit endet im Juni 2017) resümieren die Forschenden, das der Photobioreaktor Alltagstauglichkeit bewiesen hat. Das meldet die Technische Hochschule Mittelhessen, an der das Forschungsteam um Prof. Dr. Ulf Theilen arbeitet.
Quelle: TH Mittelhessen

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21. August 2016 · News · Anwendung

"Blutende" Rosskastanien - Neuer Erreger in der Schweiz gefunden

Ein asiatisches Bakterium verursacht „blutende“ Stellen bei Rosskastanien, hier in Rapperswil am Zürichsee. Foto: Joana B. Meyer, WSL

Seit 2015 ist ein neuer Erreger aus Asien auf Rosskastanien in der Schweiz nachgewiesen. Das Bakterium verursacht einen schwarzbraunen, blutähnlichen Ausfluss am Stamm. Seit der Jahrtausendwende treten diese Symptome in vielen europäischen Ländern verstärkt auf und lassen mancherorts Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) massenweise absterben. Experten der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) empfehlen Vorsichtsmaßnahmen.
Quelle: WSL

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29. August 2016 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Nährstoffaufnahme von Wurzeln live beobachtet

Maximilian Weigand von der Universität Bonn am Rhizotron. Foto und ©: Volker Lannert, Uni Bonn

Um die molekularbiologischen Nährstoffflüsse zwischen Boden und Wurzel besser zu verstehen, haben Forschende der Uni Bonn Wurzel-Aktivitäten direkt mit Hilfe der elektrischen Impedanz-Tomografie sichtbar gemacht. Mit Hilfe der aus der Medizin bekannten Technik untersuchten sie die Wurzel-Aktivitäten lebender Pflanzen. Das Portal Pflanzenforschung stellt die im Fachmagazin Biogeosciences erschienene Studie vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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07. September 2016 · News · Anwendung · Projekt

Künstlich versteinerte Kiefernzapfen für neue Sensoren

Ein versteinerter Kiefernzapfen, dessen Schuppen sich bei Befeuchtung gegen die Schwerkraft aufwärts biegen und beim Trocknen wieder zurück. Foto: WZS

Auf dem Zentralen Landwirtschaftsfest vom 17. bis 25. September beim Oktoberfest in München präsentieren Forschern der Professur für Biogene Polymere der Technischen Universität München (TUM) am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) ihre Fortschritte bei der Entwicklung neuer Biosensoren, die sie der Natur abgeschaut haben. Dazu versteinern sie Zapfen von Nadelbäumen, wobei deren biologische Bestandteile vollständig in das technische Material Silikatglas umgewandelt werden. So behalten diese ihre innere Struktur sodass in den Zapfen bei Wasserzugabe Kapillarkräfte wirken und Bewegungen veranlassen können. Damit schufen die Wissenschaftler eine Grundlage für eine neue Generation von Sensoren.
Quelle: TUM beim idw

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08. September 2016 · News · Anwendung

Algorithmus liefert neue Einblicke in die Zelldifferenzierung

Das Genexpressionsprofil einer Zelle liefert Hinweise über ihr Entwicklungsstadium. Daher werden bei Zelldifferenzierungsprozessen Methoden der RNA-Sequenzierung eingesetzt. Die bisherigen Methoden stießen jedoch angesichts der teils vielfältigen Verästelungen und Abzweigungen an ihre Grenzen. Eine neue Software, die von Forschern aus Deutschland entwickelt wurde, liefert neue Einblicke in die Zellentwicklung. Das berichtet das Portal Pflanzenforschung über eine im Fachjournal Nature Methods erschienen Studie.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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18. Oktober 2016 · News · Anwendung

Infrarot-Kamera vermisst Reiskeimlinge

Analyse von 14 Reiskeimlingen auf einer Platte in Wasseragar. Bild: da-cons GmbH

Forschende haben eine Infrarot-Kamera entwickelt, die Reiskeimlinge beobachtet, um jene Gene zu identifizieren, welche Pflanzen resistenter gegen Stressfaktoren wie Trockenheit und salzige Böden machen. Da sich die Forschung auf die ersten Stadien der Keimling-Entwicklung konzentriert, kann sie verschiedene Genvariationen schneller klassifizieren. Das System fotografiert mit einer Infrarot-Kamera die im Dunkeln wachsenden Pflanzenkeimlinge. Diese müssen zunächst im Dunkeln wachsen, damit sie besonders lichtempfindlich werden. Dann können die Forschenden den Effekt von Licht auf die Keimlinge messen. Die Bilder wertet das System im nächsten Schritt automatisch aus, meldet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Quelle: KIT

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18. Oktober 2016 · News · Anwendung

Smarter Schadstoffilter mit Moosen

Luftfilter mit Moosen vor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW). Foto: Alena Flemming, HWT

Nach Oslo, Paris und Hong Kong freut sich auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HWT) über einen der sogenannten CityTrees, eine freistehende mit Moosen bestückte Konstruktion, die die Umgebungsluft von Schadstoffen befreit. Sie leistet so viel wie 275 herkömmliche Stadtbäume, meldet die HTW.
Quelle: HTW (pdf)

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31. Oktober 2016 · News · Anwendung

Gentechnik-Weizen: In Deutschland entwickelt - in der Schweiz freigesetzt

Auf der Freisetzungsfläche Protected Site in der Schweiz darf in den nächsten sechs Jahren gentechnisch veränderter Winterweizen aus Deutschland zu Versuchszwecken angebaut werden. Das schweizerische Bundesamt für Umwelt BAFU bewilligte Ende Oktober einen entsprechenden Antrag der Forschungsanstalt Agroscope. Im Gewächshaus lieferte der gv-Weizen fünf Prozent mehr Ertrag im Vergleich mit herkömmlichem Weizen. Nun soll sich zeigen, ob er auch unter Feldbedingungen höhere Erträge bringt, beschreibt das Portal Transgen die Frage der Forschenden.
Quelle: Transgen

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01. November 2016 · News · Anwendung

Münchner werden mit Bio-Tinte zum iGEM-Champion 2016

Unter den 300 Finalisten-Teams am iGEM-Wettbewerb waren in diesem Jahr zwölf deutsche Mannschaften, darunter dieses Team der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU). Foto: A. Heddergott, TUM

Zünftiger Jubel in Boston: Beim Finale des studentischen Bioingenieur-Wettbewerbs iGEM hat das Team München den Gesamtsieg in der Kategorie Overgraduate abgeräumt. Das Doppelteam von TU München und Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) konnte mit einem 3D-Zelldrucker und passender Bio-Tinte die Fachjury am deutlichsten überzeugen. Mehr als 300 Hochschulteams aus aller Welt hatten beim Giant Jamboree ihre Projekte zur Synthetischen Biologie präsentiert. Die deutschen Teams kehren mit reichlich Medaillen und Titeln von dem Mega-Event an der US-Ostküste zurück: Für die 13 hiesigen Teams gab es fünfmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze. Das Team Hamburg sahnte zudem den begehrten iGEMers Prize ab, der von den Teilnehmern vergeben wird. Insgesamt waren 13 Teams aus Deutschland zum Wettkampf in die USA gereist (die DBG berichtete). Über den Wettbewerb der Biotüftler berichtet das Portal Biotechnologie.
Quelle: Biotechnologie.de

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02. November 2016 · News · Anwendung

Spinat als Sprengstoffschnüffler

Mit Nanoröhrchen ausgestattete Spinatblätter werden zu Sprengstoffsensoren. Illustration: Christine Daniloff, MIT

Forschende am amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Spinatpflanzen mit Nanoröhrchen ausgestattet, sodass diese nun aufgenommene Stoffe anzeigen können. So können etwa Sprengstoffe mit einer Infrarotkamera sichtbar gemacht werden, wenn diese in die Blätter gelangen, nachdem die Pflanze sie über ihre Wurzeln aufgesogen hat. Das Signal kann dann auf ein Smartphone übertragen werden. Das im Fachmagazin Nature Materials beschriebene Verfahren könnte in Zukunft auch dazu dienen, andere Stoffe sichtbar zu machen, meinen die Forschenden. Der Erstautor der Studie freut sich, damit die Kommunikationsbarriere zwischen Pflanze und Mensch überwunden zu haben. Das MIT hat dazu ein (englischsprachiges) Video produziert.
Quelle: MIT

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07. November 2016 · News · Anwendung

Halbzwerge überzeugen auch bei Roggen

Halbzwerge bei Hybridroggen (links), normalstrohiger Roggen (rechts) neben der Triticale-Sorte ‚Tulus‘. Foto: Bernd Hackauf, JKI

Roggensorten, die stabil kurze Halme ausbilden, so genannte Halbzwerge, können den Kornertrag im Vergleich zur Biomasse steigern. Das Julius Kühn-Institut (JKI) hat das Potenzial des natürlich darin vorkommenden Kurzstrohgens Ddw1 erforscht. Das dominant vererbte Gen stammt aus einer pflanzengenetischen Ressource des Roggens, kontrolliert das Wachstumshormon Gibberellin und führt so auf natürliche Weise zu kürzeren Halmen. Nun sind kurzstrohige Roggenhybriden entwickelt, die das Gen Ddw1 enthalten. In den Jahren 2015 und 2016 testeten Forschende am JKI diese Halbzwerge unter landwirtschaftlichen Praxisbedingungen auf 11 verschiedenen Standorten in Deutschland und Polen. Wie sie herausfanden, waren die Halbzwerge im Durchschnitt 36 Zentimeter kürzer als die Vergleichssorten. Damit die wertvolle Genvariante künftig effizient von den Projektpartnern genutzt werden kann, entwickelte das Wissenschaftlerteam spezifische molekulare Diagnosemethoden für Ddw1. Mit Hilfe eines genetischen Fingerabdruckes können normal- und kurzstrohige Pflanzen bereits kurz nach der Aussaat und mit bislang unerreichter Genauigkeit unterschieden werden.
Quelle: JKI

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16. November 2016 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

SPLASH-Hashtags für Massenspektren entwickelt

Ein typisches Massenspektrum von Koffein. Der zugehörige SPLASH-Code lautet: splash10-000i-3900000000-73043667076aaf483c6e. Grafik: Steffen Neumann, IPB

Datenbankexperten aus Japan, Amerika und ganz Europa haben gemeinsam einen Code entwickelt, mit dem es möglich ist, die Informationen von Massenspektren zu vereinheitlichen. Der SPectraL-Hash oder SPLASH genannte Code soll jetzt die Suche nach Spektren im Internet erleichtern. Die Erfindung des SPLASH-Codes wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht. Auch die Bioinformatiker des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle, allen voran Dr. Steffen Neumann, haben als Mitglieder des SPLASH-Konsortiums die Entwicklung des Hashtags maßgeblich vorangetrieben.
Quelle: IPB

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22. November 2016 · News · Anwendung

Umfrage: Mehr Grün auf Berliner Dächern

Urban Gardening liegt im Trend: So wie hier in New York könnte es auch bald auf Berliner Dächern aussehen. Foto: Regine Berges, ZALF

Berlinerinnen und Berliner wünschen sich Dachgärten als neue Produktionsflächen. Das ergab eine Umfrage von Wissenschaftlern des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., die Berlinerinnen und Berliner zur Akzeptanz urbaner Landwirtschaft befragte. Dachgärten werden genannt, da so ungenutzte Flächen sinnvoll für die Lebensmittelproduktion eingesetzt werden können. Die Mehrzahl der Befragten wäre auch bereit, mehr Geld für in der Nachbarschaft erzeugte Lebensmittel auszugeben, wenn damit ökologische und soziale Ziele verbunden sind, beispielsweise Bildungsaspekte.
Quelle: ZALF

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13. Dezember 2016 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Pflanzen-Chromosomen auf einen Klick

Auch in der neuen Datenbank vertreten: Gold-Fingerkraut (Potentilla aurea) sowie Informationen zu ihrer Chromosomenzahl. Foto und © Paule, Senckenberg

Das erste Online-Verzeichnis zu den Chromosomenzahlen deutscher Pflanzen ist erstellt. In der Datenbank der Senckenberg-Wissenschaftler befinden sich aktuell über 10.000 Chromosomenzählungen von über 1600 Pflanzenarten. Die Anzahl von Chromosomen gibt Auskunft über die Evolution der Pflanzen und ist ein wichtiges Instrument bei der Arterkennung und dem Schutz der Artenvielfalt, berichtet Senckenberg beim Informationsdienst Wissenschaft (idw). Das neue Referenzwerk zur deutschen Flora haben die Forschenden im Fachjournal Plant Systematics and Evolution vorgestellt.
Quelle: idw

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28. November 2016 · News · Anwendung

Unbeschadet aus dem All zurück

Die Proben von der ISS bildeten nach knapp zwei Wochen Kultur neue Populationen. Die Grünalgen (obere zwei Reihen) bildete nach einiger Zeit wieder orange-farbene Dauerstadien, während das Cyanobakterium (untere zwei Reihen) die typische petrol-farbenen Kolonien heranwachsen ließ. Foto: Dr. Thomas Leya, Fraunhofer

Eine Alge und ein Cyanobakterium aus der CCCryo Biobank des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie am Standort Potsdam-Golm (IZI-BB) sind von ihrem beinahe zwei Jahre andauerndem Aufenthalt auf der internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt. Sie waren Teil einer illustren „Reisegruppe“ von Urbakterien, Algen, Flechten, Moosen und Pilzen, die einen Großteil der Zeit zwischen 2014 und 2016 an der Außenseite der ISS verbracht haben. Die Wissenschaft interessierte, wie sie auf die extremen Bedingungen dort reagieren: Vakuum bzw. sehr niedrigem Druck, UV-A, B und C-Strahlung, starken Temperaturschwankungen. Die gute Nachricht über die im Juli Zurückgekehrten: Beide Organismen, die von Dr. Thomas Leya vom Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse des Fraunhofer IZI während Expeditionen in die Antarktis und nach Spitzbergen gesammelt wurden, haben die Testbedingungen auf der Flugmission sehr gut überstanden. Die Stämme des Cyanobakteriums Nostoc sp. und der Grünalge Sphaerocystis sp. waren in speziellen Halterungen auf der Außenseite der Weltraumstation ISS befestigt. Die Anpassungsstrategien der Algen gilt es nun aufzuklären und in eine industrielle Anwendung zu überführen. Im Fokus stehen dabei derzeit besonders die Kosmetik- und Lebensmittelbranche.
Quelle: Frauenhofer

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05. April 2017 · News · Anwendung

DNA-Extraktion aus dem Herbarium

Alte Pflanzenproben aus Herbarien enthalten wertvolle genetische Informationen. An diese heranzukommen ist aber nicht ganz so einfach. Die erste Hürde sei die Extraktion der DNA, berichtet das Laborjournal unter dem Titel "Historisches DNA-Puzzle" über die Arbeit Tübinger Paläobiologen.
Quelle: Laborjournal

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08. Februar 2017 · News · Anwendung

„Sehhilfe“ für massenspektrometrische Bildgebung

Höhenprofil einen Wirsingstückes (4 x 4 mm). Die maximale Höhendifferenz beträgt 2.38 mm. Aufnahme: Benjamin Bartels, MPI für chemische Ökologie

Ein weiterentwickeltes massenspektrometrisches Verfahren kann nun auch die Verteilung von Molekülen auf welligen, haarigen, bauchigen oder zerklüfteten Proben sichtbar machen. Die Quelle für das Laser-basierte Verfahren wurde speziell angefertigt, um den Höhenunterschieden unebener Proben gerecht zu werden. Mit Hilfe eines Entfernungs-Sensors wird ein Höhenprofil der Oberfläche vor der eigentlichen chemischen Bildgebung aufgezeichnet. Das verbesserte Verfahren, das Forschende am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena nun in der Fachzeitschrift RSC Advances vorstellten, eröffnet neue Perspektiven, um ökologische Fragestellungen zu beantworten.
Quelle: MPI f. Chemische Ökologie

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24. Februar 2017 · News · Anwendung · Forschungsergebnis

Methode: Kaltes Plasma zum Einschleusen

Im Vergleich zu Säugetierzellen ist das Einschleusen von Proteinen in lebende Pflanzenzellen in vivo nach wie vor schwierig. Ein Grund ist die Zellwand der Pflanzen. Ein interdisziplinäres Team von Forschenden hat nun eine Methode entwickelt, die auf Plasmatechnologie basiert und den Protein-Import erleichtert. Wie die im Fachjournal PLoS ONE vorgestellte Technik funktioniert, schildert das Portal Pflanzenforschung.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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16. Mrz 2017 · News · Anwendung

RADAR: zur Archivierung und Publikation von Forschungsdaten

Forschungsdaten aus abgeschlossenen Projekten nachhaltig verfügbar zu machen, ist an vielen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein noch ungelöstes Problem. Hier setzt das neue Produkt von FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur an. Das Forschungsdaten-Repositorium RADAR (Research Data Repository) nimmt heute seinen Betrieb auf und bietet ein disziplinübergreifendes und kosteneffektives Angebot zur langfristigen Sicherung und Verfügbarkeit. Zur Wahl steht entweder die reine Archivierung mit wählbaren Haltefristen oder die Datenpublikation, bei der FIZ Karlsruhe den Zugriff auf die Daten für mindestens 25 Jahre garantiert. Das hochgeladene Datenpaket wird in diesem Fall mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen und ist dadurch auf Dauer auffindbar und zitierfähig. An der Entwicklung war auch das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle beteiligt.
Quelle: FIZ-Karlsruhe

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21. Mrz 2017 · News · Anwendung

Neue App: Pflanzenentwicklung im Zeitraffer

Die Smartphone Anwendung „GrowApp“ macht den jährlichen Entwicklungszyklus von Pflanzen durch regelmäßiges fotografieren von Bäumen, Gärten oder ganzen Landschaften sichtbar. Die Fotos werden in eine Website geladen und in eine Animation umgewandelt. Damit kann die Pflanzenentwicklung in ihrer Umgebung mit der Entwicklung in der Nachbarschaft, in Deutschland und in ganz Europa verglichen werden. Dies macht Klimaeffekte auf das Pflanzenwachstum sichtbar. Forschende geben regelmäßig Rückmeldung zur beobachteten Entwicklung der Pflanzen und helfen dabei diese zu verstehen. Sechszehn europäische Länder wollen an der GLOBE (Global Learning and Observations to Benefit the Environment) Phänologie-Kampagne mit GrowApp teilnehmen. Professor Dr. Karl Schneider vom Geographischen Institut der Universität zu Köln ist Leiter des GLOBE Projekts in Köln.
Quelle: Uni Köln

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24. Mrz 2017 · News · Anwendung

Digitaler Assistent zur Bestimmung

Das Smartphone in der Hand erspart das Bestimmungsbuch im Gepäck. Tiere und Pflanzen lassen sich heute auch digital bestimmen. Möglich macht’s "Naturblick", eine neue App des Museums für Naturkunde in Berlin, die mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) entwickelt wurde. Mit Hilfe des integrierten Bestimmungsschlüssels lassen sich Bäume, Kräuter, Wildblumen, Säugetiere, Amphibien und Reptilien intuitiv bestimmen. Die App ist Teil des Projektes "Stadtnatur entdecken" und ist für Android und iOS kostenfrei verfügbar.
Quelle: BUMB

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27. Mrz 2017 · News · Anwendung

GreenGate: Klonieren leicht gemacht

Ein innovatives und speziell für den Gentransfer in Pflanzen entwickeltes Transformationssystem beschreibt das Portal Pflanzenforschung. Mit GreenGate lassen sich mehrere pflanzliche Expressionskassetten einfach, schnell und zuverlässig direkt in einem pflanzlichen Transformations-Vektor zusammensetzen. Nina Tonn, Doktorandin am Centre for Organismal Studies (COS) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, stellt das System vor.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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18. April 2017 · News · Anwendung

Anwendungen machen Wachstum sichtbar

Phänotypisierungsprojekte vermitteln einen Einblick in das Innere von Pflanzen. Durch diese nichtinvasiven Methoden können Pflanzen nachhaltig produziert werden: mit erhöhter Effizienz bei der Nutzung von Land, Wasser und Nährstoffen. Das Portal Pflanzenforschung schildert die Ergebnisse von zwei Veröffentlichungen der Uni Köln (GrowApp) und eines Reprints bei bioRxiv.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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04. Mai 2017 · News · Anwendung

Werbesäule mit Algen soll Luftverschmutzung in Paris senken

Die weltberühmte Pariser Morris-Säule wird als Pilotanlage für die Luftreinigung getestet, meldet die Französische Botschaft. Eine erste Säule wird am Place d’Alesia aufgestellt, wo täglich 72.000 Fahrzeuge durchfahren und infolgedessen die CO2-Belastung und die Feinstaubemissionen hohe Werte erreichen. Die Pilotanlage nutzt zur Luftreinigung Mikroalgen, die sich in einem einen Kubikmeter großen Bioreaktor im Inneren der Säule befinden. Während sie Photosynthese betreiben, binden sie Kohlendioxid und Stickstoffdioxid. Je mehr Kohlendioxid die Mikroalgen adsorbieren, desto stärker wachsen und vermehren sie sich. Wird die so entstandene Biomasse zu groß, wird sie über die Kanalisation zur nächstgelegenen Kläranlage abtransportiert und für die Einspeisung in das Erdgasnetz in Biomethan umgewandelt.
Quelle: Französische Botschaft

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17. Mai 2017 · News · Anwendung

Tool zur Organellen-Genom-Annotation

Unter dem Titel “Feinschliff für Organellengenome” berichtet das Laborjournal über ein neues internet-basiertes Programm, das Pflanzenforschern die Annotation von Organellen-Genomen erleichtert. Denn ohne vernünftige Annotation seien sequenzierte Genome nur inhaltslose Abfolgen von Nukleotiden. Das gratis online verfügbare und GeSeq genannte Programm sei für die Annotation von Chloroplasten-Genomen optimiert, ließe sich aber auch anderweitig nutzen.
Quelle: Laborjournal

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31. Mai 2017 · News · Anwendung

Antikörper-Produktion in Tabak

Nach einem Bericht des Laborjournals gelang es zwei Wissenschaftlerteams aus Wien und München Antikörper in Tabakpflanzen günstig zu produzieren. Diese benötigen sie für einen Teststreifen zum Nachweis eines der gefährlichsten Toxine, das von Cyanobakterien stammende Microcystin.
Quelle: Laborjournal-online

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02. Juni 2017 · News · Anwendung

Mit der Drohne auf Jagd nach Unkraut

Auszeichnung (von links): Martin Buss (Awards Chair), Philipp Lottes und Cyrill Stachniss (beide Universität Bonn) sowie Raghav Khanna (ETH Zürich). Foto und Copyright: Maren Bennewitz

Bei der Internationalen Konferenz zur Robotik und Automatisierung wurden in Singapur Wissenschaftler der Universität Bonn und der ETH Zürich mit dem „Best Paper Award in Automation“ ausgezeichnet. Ihre Veröffentlichung stellt unter Beweis, dass sich Drohnen für die automatische Erkennung von Unkräutern im Sinne des Smart Farming nutzen lassen. Die Studie wurde aus insgesamt 938 bei der Konferenz eingereichten Arbeiten ausgewählt.
Quelle: Uni Bonn

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01. August 2017 · News · Anwendung

Lupinen als Protein-Drink

Mit dem Extrakt aus der Süßlupine sind verschiedene Getränke realisierbar. Die Erfrischungsgetränke eignen sich für Sport und Wellness. Foto und © Fraunhofer IVV

Auf Basis von Süßlupinen haben Forschende ein proteinreiches Getränk entwickelt, das zugleich säuerlich-erfrischend schmeckt. Die Herstellung des Lupinen-Getränks sei in jeder Brauerei möglich, berichten die Forschenden von Fraunhofer.
Quelle: Fraunhofer

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04. August 2017 · News · Anwendung · Outreach

Portal zu Genome Editing in der Landwirtschaft

Ein interdisziplinäres Portal zur Genom-Editierung in der Landwirtschaft ist gestartet. Unter www.dialog-gea.de richtet es besonderen Augenmerk auf die gesellschaftlich relevanten Aspekte Recht, Ethik und Sozioökonomie, welche mit technischen Erklärungen und Anwendungsbeispielen ergänzt werden. Mit wissenschaftlich fundierten Texten, Hörbeiträgen und Videos wendet sich die Website an die interessierte Öffentlichkeit, Entscheider, Anwender und Meinungsbildner. Das meldet die PLANT 2030 Geschäftsstelle über das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Quelle: MPI f Pflanzenphysiologie

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17. August 2017 · News · Anwendung

Silphie als Alternative zu Mais als Energiepflanze

Mais für Biogasanlagen hat mehrere Nachteile: er braucht vergleichsweise viel Dünger und Pflanzenschutzmittel, erodiert den Boden und lockt Wildschweine an. Im Deutschlandfunk berichtete die Sendung „Umwelt und Verbraucher“ über Silphie als Alternative zu Mais. Die aus Nordamerika stammende Pflanze bringt zwar weniger Ernteausbeute, hat jedoch enorme ökologische Vorteile: sie gedeiht gut in den regenreichen Mittelgebirgsregionen und verursacht kaum Bodenerosion, da sie als mehrjährige Pflanze und Dauerkultur viele Jahre auf dem Acker bleiben kann. Wildschweine mögen sie nicht und sie benötigt weniger Dünger und Pflanzenschutzmittel.
Quelle: Deutschlandfunk

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07. September 2017 · News · Anwendung

Blattformen als Umwelt-Indikator

Die mathematische Analyse von Blattformen ermöglicht Aussagen über Herkunft und Umwelteinflüsse. Auch die Pflanzenzüchtung könnte davon profitieren. Das berichten Forschende auf der Platform bioRxiv. Die Englisch "bio-archive" ausgesprochene Plattform ist ein frei zugängliches online-Archiv für noch unpublizierte Ergebnisse aus den Lebenswissenschaften. Das Portal Pflanzenforschung stellt den Blatt-Form-Artikel vor. Eine mögliche Anwendung wäre die Identifikation morphologischer Merkmalen direkt auf dem Feld.
Quelle: Pflanzenforschung.de

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